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25.11.17

fulfilled life with minimalism

Jemand der meine Posts regelmäßig liest, der weiß vielleicht schon von der Aufgabe die mir das Leben für die momentane Zeit gegeben hat. Und wenn nicht, bin ich befinde in dem Prozess zu lernen genug zu haben und nicht andauernd mehr zu wollen. Aber, damit meine ich aber nicht, dass ich persönlich mich nicht mehr für neue Ziele anstrengen möchte, denn für mich besteht ein ganz bedeutender Teil meines Lebens an dem Wachstum durch ganz neue Herausforderungen. Viel eher besteht meine Aufgabe momentan darin zu lernen, richtig zu handeln wann immer ich in das Mindset falle aus dem Glaubenssatz dass mehr mir auch mehr Erfüllung gibt im Außen nach mehr zu suchen. In den meisten Fällen passiert mir das in solchen Augenblicken durch einen Mangel an Präsenz und Mindfulness im gegenwärtigen Augenblick den ich daraufhin zu kompensieren versuche. Jedes mal zeigt das Leben mir danach von Neuem dass ‚mehr’ mir nicht mehr Erfüllung gibt. Eigentlich ist sogar genau das Gegenteil der Fall, anstatt mehr Erfüllung zu fühlen, möchte ich noch immer noch mehr. Eine andere Möglichkeit mit diesen Glaubenssätzen umzugehen ist es, sich von seinen Gedanken zu distanzieren und sich mit dem was ist zufrieden zu geben, um so dann den Raum dafür zu kreieren, die sich ständig wiederholenden Gedankenabläufe wirklich zu erkennen. Ich kann mir dadurch der so wunderschönen Tatsache bewusst werden, dass ich selbst nicht nur bereits schon all das in mir selbst habe, dass ich mir durch ‚mehr‘ erhoffe, sondern dass ich auch genau im gegenwärtigen Moment bereits von dieser wundervollen Fülle umgeben bin.. der Shift von Mangel zu Fülle. 

Dieser Glaubenssatz hat sich in meinem Leben in den letzten Jahren wirklich in sämtlichen Bereichen so offensichtlich bemerkbar gemacht, sodass ich oft selbst schon lachen muss wenn ich sehe wie achtlos ich nach diesen sich ständig in meinem Kopf wiederholenden Glaubenssätzen gehandelt habe und auch jetzt viel öfter als es eigentlich nötig wäre noch immer handele. Angefangen, meine Glaubenssätze diesbezüglich aufzulösen habe ich in diesem übrigens ziemlich aufregendem Jahr zwar langsam, aber sicher, durch Minimalismus. Ich bin dankbar dafür durch Social Media die Möglichkeit zu haben auf die unendlich erfüllendere Denkweise des Minimalismus aufmerksam geworden zu sein, aus dem ich persönlich für mich selbst einen Ansatz für eine so viel schönere Realität voller Vollkommenheit und Fülle erhalten habe. Glaubt mir, durch 'mehr' von bestimmten Dingen wird man niemals diese wundervolle Fülle erhalten, nach der man auf der Suche ist, denn in Wahrheit findest du sie bereits schon genau jetzt wenn du achtsam bist in dir selbst und in den kleinen Wundern dieser Welt. Genau diese Realität möchte ich nun noch intensiver weiter in die verschiedenen Bereiche meines Lebens einfließen lassen, step by step.


Am Anfang ist das Ganze ganz klassisch bezüglich meines Kaufverhaltens in mein Leben eingeflossen. Ich habe es mir abgewöhnt mir Dinge zu kaufen die ich eigentlich gar nicht brauche, sondern zu denen ich nur aus einem Mangel an Präsenz in diesem Moment greife, eben aus dem Gedankenmuster nie genug zu haben. Durch die minimalistischen Denkweisen wird einem klar dass mehr nicht wirklich mehr gibt, und ich viel eher einen Fokus darauf legen möchte, Gegenstände zu kaufen die qualitativ sind, einen Nutzen haben und mir wirklich gefallen. Seit ich vor jedem Kauf einmal tief innehalte und mich ganz genau frage warum ich diesen Gegenstand wirklich kaufen möchte und was ich mir davon erhoffe, habe ich nicht nur einen klareren Überblick, sondern auch eine viel schönere Beziehung zu den Dingen die zu mir gehören.



Auch habe ich damit begonnen, viele Gegenstände die ich nicht mehr brauche auszusortieren. Dieses klare Gefühl einen Überblick über die Gegenstände die man besitzt zu haben, zu denen man auch wirklich eine Bindung hat, ist so viel wertvoller als das kurze Glücksgefühl nach dem Geld ausgeben für etwas dass man eigentlich gar nicht braucht. Am liebsten habe ich eine sorgfältig ausgewählte Anzahl an wundervollen und nützlichen Gegenständen die mein Leben bereichern und deren Anwesenheit mein Leben auf diesem Planeten noch ein Stück schöner macht. 


Insbesondere bin ich durch minimalistisches Denken auf den Geschmack gekommen, mir von allen Tätigkeiten denen ich meine Zeit widmen möchte erst einmal nur eine zur Zeit auszuwählen und dieser Tätigkeit dann so konzentriert und liebevoll nachzugehen, dass ich mich so schnell von nichts Anderem aus der Ruhe bringen lasse. Dazu ist es viel klarer, sich beim Verfassen von To Do Listen seiner Prioritäten bewusst zu sein und in erster Linie diesen achtsam nachzugehen anstatt noch zahlreiche andere Punkte auf die Liste zu schreiben die einem möglicherweise dazu verleiten den Fokus auf die wichtigsten Punkte aus den Augen zu verlieren. Insgesamt ist ein Tag auch viel erfüllender und bereichernder wenn man ein bisschen weniger macht um dann das Wichtigste mit ganz besonderem Fokus, Liebe und Achtsamkeit nachzugehen.


Ich bin ein absoluter Foodie und gerade wenn ich Lebensphasen habe Phasen in denen ich öfter gestresst und ängstlich bin, suche ich im Essen meine Entspannung und esse dann oft zu viel auf einmal. Zum einen bin ich dabei zu lernen mich mehr auf das Essen dass ich gerade zu mir nehme zu konzentrieren und es bewusst zu schätzen wissen. Anstatt mehr zu essen möchte ich also lernen bewusster zu essen, aufzuhören wenn mein Körper mir sagt dass er genug hat und mich wieder auf etwas anderes zu konzentrieren. Es hilft mir total mich bevor ich mir etwas zu Essen hole zu fragen ob mein Körper es jetzt wirklich braucht, oder ob ich wohlmöglich gerade eigentlich etwas ganz anderes brauche oder tun könnte dem ich so nur unbewusst aus dem Weg gehe. Außerdem möchte ich meinem Körper ganze, einfache und natürliche Nahrungsmittel geben und mir wieder dem natürlichen Geschmack bewusst werden und ihn lieben. 

Und ob nun in meinen To Do Listen, bei den Dingen die ich besitze, oder beim Essen. Insgesamt helfen minimalistische Denkweisen allen Dingen und Tätigkeiten auf der Welt eine bessere Beachtung zu schenken. Ich möchte meinen mentalen Raum genauso rein halten wie mein äußeres Umfeld. Ich möchte dafür sorgen positive Gedanken zu sähen Ich erkenne die eigentliche Fülle des Lebens im gegenwärtigen Moment ganz so wie er ist und ich kann mich langsam aber sicher immer besser von dem mir so wohl bekanntem ‚nie genug‘ Mindset differenzieren. 

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21.11.17

autumn whole food donutbagels

Um sich selbst die letzten nassen und dunklen Herbsttage zu versüßen kam mir die Idee drei unterschiedliche und natürlich klischeehaft herbstliche Sorten Donuts, Bagels, oder am besten Donutbagels zu kreieren. Die Bezeichnung dafür kommt neben der Form natürlich auch auf den Süßen Geschmack zurück. Ein warmer, aufgetoasteter, knuspriger Donutbagel der nach Herbstzeit duftet ist doch eine konkurrenzfähige Abwechslung neben dampfenden Oatmeals und literweise Kürbissuppe und Tee in den ausgefallensten Sorten.. genau den Dingen mit den ich den Herbst neben den bunt strahlenden Farben der Natur, dem Ruhe finden und konzentrieren auf sich selbst verbinde. Und die Donutbagels schmecken nicht nur einfach köstlich nach der Herbstzeit, sie sind auch so gesund und gut für euren Körper  dass man vielleicht sogar von der nächsten Erkältung verschont bleibt. 
Zuerst wird die Menge mit der gewünschten Menge an (Trocken)hefe und Salz vermischt. Die Besonderheit der Donutbagels liegt darin, dass der Hefeteig nicht einfach mit Wasser angerührt wird sondern nur mit den herbstlichen Superfoods. Bei der Sorte Apple Cinnamon wird anstelle der gewünschten Menge an Wasser ein Püree aus rohen Äpfeln, Zimt und Süßungsmittel hinzugegeben. Bei Oatmeal Raisin wird anstelle von Wasser Sojamilch hinzugegeben, der Donutbagel soll der Sorte Oatmeal schließlich so nah wie möglich kommen. Anschließend gebt ihr noch die von euch gewünschte Menge an Rosinen und groben Haferflocken hinzu, falls man ganz ruhig und geduldig ist kann man diese natürlich auch nach dem gehen der Hefe hinzugeben und wird dann am Ende wahrscheinlich mit einer fluffigeren Konsistenz belohnt. Ich konnte mich nicht zurückhalten aber die Donutbagels sind trotzdem lecker geworden. Bei der Sorte Pumpkin rührt ihr den Hefeteig einfach mit püriertem Kürbis vermischt mit etwas zum süßen. Am aromatischsten wird der Pumpkin Donugbagel wenn man wirklich nur das Kürbispüree ohne Wasser verwendet. Ich hab mich in diesem Fall für einen gekochten Hokkaidokürbis entschieden da dieser noch ein bisschen mehr Geschmack hat. Für ein bisschen Crunch könnte man auch noch Kürbiskerne oder meine Sesamsamen, meine absolute Lieblingskombination mit Kürbis hinzugeben. Anschließend lässt ihr den Teig erst einmal im Ofen bei 50 Grad etwa 30 Minuten gehen bevor ihr bei Bedarf noch etwas mehr Dinkelvollkornmehl für die perfekte Konsistenz hinzugebt. Anschließend sind die Donutbagels bereit dafür sind geformt zu werden, bevor sie noch einmal für die selbe Zeit gehen. Nachdem ihr die Bagels dann noch einmal bei 175 Grad für etwa 30 Minuten gebacken habt könnt ihr sie genießen wie es euch am liebsten ist, hier einige Toppingideen meiner liebsten Variationen..

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09.11.17

you define yourself

Es gibt so viele Dinge auf der Welt die ich machen möchte. Das was mich dann viel zu oft davor hemmt ist meine Angst. Ich habe Angst vor den Meinungen anderer Menschen über mich. Ich möchte nicht anhand von Dingen beurteilt werden, die im Kontrast zu dem ganzen Rest der ich bin so klein sind. Das Punkt liegt nicht darin, dass es schlecht sei dass Menschen mich anhand dieser Taten bewerten. Der Punkt liegt in der Angewohnheit mich von diesen Wertungen definieren und verunsichern zu lassen. Mein Ego steigert sich viel zu oft in diese Bewertungen hinein, macht die gesamte Geschichte viel dramatischer als sie eigentlich ist und am Ende beeinflusst es dann meine Liebe zu mir selbst und die wildesten Gedankenflüsse laufen durch meinen Kopf. Sieht der Rest der Welt mich so? Bin ich dann nicht auch wirklich so? Bin ich einfach komplett falsch? Doch je öfter ich mit diesen Situationen und Gedankenmustern konfrontiert werde, desto besser werde auch ich darin zu lernen damit umzugehen.


Niemand kennt dich besser als du dich selbst kennst. Genau das sage ich mir mittlerweile immer wieder erneut wenn sich dieses unangenehme Gefühl komplett falsch zu sein in mir ausbreitet. Ein Beispiel, was mich immer komplett vom Weg warf, war es wenn andere Menschen darüber redeten wie dünn ich sei und dass ich essgestört sei. Aus den Gedanken daran dass dann wohlmöglich jeder Mensch mich nur als eine ''zu dünne'' Person sieht folgen dann Vorstellungen wie dass mich niemand ernst nehmen kann und ich sonst durch nichts zu definieren bin. Eigentlich ziemlich sinnlos von meinem Verstand. Ein anderes Beispiel dieser Selbstsabotage wäre eine schlechte Note da ich nicht ausgiebig genug gelernt habe und anstatt mich hinzusetzen und zu analysieren wie ich es beim nächsten mal machen sollte um meinen Ansprüchen an mich selbst gerecht werden zu können lasse ich mich hängen und rede mir ein dass ich einfach ''zu dumm'' bin. Wie wundervoll dass ich mittlerweile lernen konnte, mich  Stück für Stück immer besser von diesem Denken differenzieren zu können. Von nun an möchte ich solche Situationen dafür nutzen, zu lernen mich selbst und meine Gedanken zu reflektieren und stets ehrlich mit mir selbst zu sein um sicherzugehen, dass ich mich auf dem Weg befinde auf dem ich gehen möchte. Denn wer weiß, vielleicht können manchmal auch solche vorschnellen Bewertungen auf zweiten Blick hilfreich sein und dir weiterhelfen? Daraus resultiert dann so ein wunderschönes Bewusstsein gegenüber sich selbst und seinen Stärken, Schwächen und Zielen. Mit diesem daraus entstehenden großen Vertrauen und dieser Zuversicht brauchen einen die Meinungen von anderen Menschen dann gar nicht mehr zu berühren. Wie gesagt, niemand kennt einen besser als man sich selbst kennt. Niemand weiß besser was gut für einen ist als man selbst wenn man voller Ehrlichkeit in sein Inneres hört. All diese Dinge im Außen können wenn überhaupt nur so unbedeutend wenig über mein Inneres aussagen. Und aufgrund von diesem wertvollen Wissen möchte ich nun auch damit beginnen, meine eigenen Bewertungen gegenüber Anderen aufgrund minimaler Dinge zurückzustecken. Ich sehe nur einen winzigen Aspekt aus dem Leben dieser Person und werde niemals in der Lage sein daraus weitere Annahmen über diesen Menschen machen zu können. Kommen euch solche Situationen bekannt vor? Lasst uns diese Situationen als Motivation nehmen daran arbeiten uns zu verbessern und weiterzuentwickeln und die schönste Version von uns selbst zu werden!


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