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11.03.18

giving yourself creative tasks

Oft komme ich mir vor, als würde ich mit meinem, ich sage einfach mal liebevoll, kreativen Kopf, eine Art sehr schwieriges Haustier halten. Wenn ich mir nicht ständig selbst und eigenständig neue  Aufgaben gebe, dreht mein kreativer Kopf entweder durch und fängt an einen Riesenärger zu machen - oder aber - ich fühle mich abhängig von Aufgaben außerhalb meiner Entscheidung und mit der fast schon unfähig dazu, mir selbst meine eigenen Aufgaben zu stellen und ihnen mindestens mit einer genauso großen Verantwortung nachzugehen. Aber irgendwie fehlt dann doch was. Die Fragen, die ich mir in solchen Momenten dann ein bisschen zu zweifelnd stelle, sind meistens immer nach dem selben, langweiligen und begrenzendem Schema. Um einen kleinen Einblick zu geben:

‚Warum sollte ich mir selbst Aufgaben geben und etwas tun, wenn es niemand von mir verlangt?‘, 
‚Was denke ich mir eigentlich, wer ich denn bin, dass ich das Recht dazu hätte mir selbst kreative Aufgaben zu stellen, denke ich etwa, ich sei etwas Besonderes? Nur talentierte Menschen haben das Recht dazu sich selbst Aufgaben zu geben, weil es gefragt ist!‘
,Warum sollte ich es überhaupt machen, ich habe ja gerade nicht einmal Lust dazu? Versuche ich damit etwa meine Zeit totzuschlagen?’
,Es interessiert doch sowieso niemanden was ich tue, warum sollte ich es dann tun? Es hat schließlich nur dann einen Sinn, wenn sich andere dafür interessieren’




Ja, es gibt sie immer mal wieder. Diese Momente, in denen mein Verstand auf einmal mit großer Überzeugung meint, mir eindringlich einzureden, dass ich doch bitte endlich damit aufhören sollte, mir selbst mit einer fast noch größeren Verantwortung als ich allen anderen Dingen in meinem Leben nachgehe, die Aufgabe zu geben, wundervolle Dinge zu tun und immer wieder aufs neue etwas zu erschaffen. Einfach aus dem einfachen Grund, dass es mir gefällt. Es gefällt mir weil ich mich dabei und danach absolut wunderbar fühle. Weil ich mich authentisch und wie ich selbst fühle. Weil ich mich so fühle, als wären diese Dinge die ich erschaffe hin und wieder eine Bereicherung für unseren Planeten, mag diese momentan auch noch so minimal sein.



Mittlerweile lerne ich langsam an welche wundervolle Wahrheit ich mich selbst einfach wieder erinnern muss um Zweifeln und Ängsten meines Egos auch wirklich das allerletzte bisschen an Einfluss auf die Gestaltung meiner wertvollen Lebenszeit auf diesem Planeten zu nehmen und stur und frohsinnig meine Aufgaben so gewissenhaft zu erledigen als wären sie mir von den Autoren meiner liebsten Bücher persönlich gestellt worden. Es geht hier nämlich keinesfalls darum, meine Zeit auf diesem Planeten bloß irgendwie zu ertragen ohne verrückt zu werden und mich daher irgendwie selbst zu beschäftigen um irgendwas zutun zu haben. Nein, nein, nein. Meinen kreativen Kopf mit den möglichst verschiedensten kreativen Aufgaben herauszufordern und zu bereichern ist viel eher eine absolut wundervolle Möglichkeit, als menschliches Wesen mit Freude zu wachsen und in die verschiedensten Bereiche des Lebens einzutauchen.



Denn mal ehrlich, sich aufgrund von unerwünschten Gedanken davon abzuhalten sich selbst neue Aufgaben zu geben die einen selbst hinaus in die Welt tragen, einem Freude bereiten und einen als menschliches Wesen wachsen lassen ist wirklich eine Tragödie. Ich selbst habe nun eine andere Perspektive gewählt. Eine, die sich nicht auf der Minderwertigkeit meines Egos gründet. Ich stelle mir diese Aufgaben nicht selbst weil ich Zeit im Überfluss hätte um mir die Langeweile zu vertreiben. Nein, so eine Sichtweise ist einfach, langweilig, und mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen lässt es mich auch nicht.



Diese wundervolle Wahrheit, an die ich mich selbst fast täglich wieder von Neuem erinnern muss lautet ungefähr so: Ich möchte mir selbst diese kreativen Aufgaben Tag für Tag aufs neue stellen. Es ist nicht nur so dass es niemand von mir erwartet, nein, vielleicht interessiert es auch wirklich niemanden. Aber ist das nicht eigentlich eine wundervolle Freiheit die dadurch entsteht? Ich kann ausprobieren und tun und lassen was ich möchte. Denn durch dem Nachgehen dieser kreativen Aufgaben eröffnen sich mir schließlich immer wieder die unbekannte Türen, an denen ich lernen und wachsen darf. Denn ja, als menschliches Wesen wachse ich Stück für Stück an all den kleinen Aufgaben die ich mir aus Respekt vor mir selbst gebe. Warum die Langeweile des Stillstands und des Nichtstuns wählen, wenn man das wundervolle Geschenk des Lebens auch dafür nutzen kann, so viele neue Dinge zum fließen zu bringen, oder es zumindest zu probieren und sich an den neuen Erfahrungen die das Leben bietet, herauszufordern? 



Das Ganze ist ein spielerisches Geschenk. Ich muss mir selbst zwar nicht einmal einmal Aufgaben geben, aber ich habe die Möglichkeit dazu, Dinge aufgrund von Freude und von Liebe zu tun. Ich habe die Möglichkeit, dadurch auf meine ganz eigene, authentische Art und Weise zu wachsen und diese überhaupt jeden Tag ein bisschen weiter zu ergründen. Und wer weiß, vielleicht inspiriert genau das auch andere Menschen dazu sich wohl dabei zu fühlen authentisch zu sein. Ja, es sogar richtig zu genießen. Dann hat man unseren wundervollen Planeten noch einmal zusätzliche direkt ein Stückchen besser gemacht. Darüber hinaus bin ich überzeugt davon, dass in jedem Einzelnen von uns ganz eigene, individuelle Schätze vergraben liegen. Man kann diese Edelsteine tief im Inneren hervorzubringen. Vielleicht kommen sie durch die Aufgaben eines anderen Menschen, vielleicht aber auch nicht. Wie dem auch sei, du hast immer die Möglichkeit dich dazu zu entscheiden, dir diese Aufgaben auch selbst zu stellen um deine eigenen, inneren Diamanten an die Oberfläche zu bringen, ganz und gar unabhängig. Genau damit wirst du diesen Planeten inspirieren und auf deine eigene Art und Weise ein Stückchen schöner machen können. Ist es nicht ein wundervolles Privileg? 



Ich möchte jeden einzelnen mit diesem Post dazu auffordern, diesen wundervollen Tag zu nutzen um etwas zu tun, dass die eigenen, inneren Diamanten die einem jeden von uns innewohnen ein Stück weiter zum Vorschein bringen. Vielleicht bedeutet das für den einen ein bestimmtes Buch zu lesen. Für einen anderen, jedem seiner Mitmenschen ein Lächeln zu schenken. Ein anderer beginnt vielleicht damit regelmäßig Sport zu treiben. Wo auch immer dieser rohe und authentische Weg bei dir anfangen mag, probier es einfach einmal aus Dinge einfach aus Freude und Neugier zu tun. Falls euer Weg wohlmöglich sogar erst einmal mit einer gesunden Lebensweise beginnen sollte, kann einem der Onlineshop 'Gorilla Sports' bei einem Einstieg tatkräftig unterstützen. Neben dem Sportzubehör findet man dort eine Menge Inspiration für das Umsetzen euer neuen kreativen Aufgabe. Ganz gleich ob erst einmal regelmäßiger Sport das Ziel ist, oder einfach das wundervolle Tool ist, um euch täglich wacher und fitter sein zu lassen, um jeden Tag aufs Neue voller Motivation euren kreativen Aufgaben nachzugehen.

1 - Tank Top 2 - Sport Shorts 3 - Sport BH 4 - Sport Leggings

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Kommentare

  1. Ich finde es auch sehr wichtig, dass man so oft wie möglich seinen eigenen Interessen nachgeht und sich irgendwo selbst verwirklicht. Für mich ist das in gewisser Weise das Bloggen, denn obwohl ich beim Veröffentlichen eines Posts nie weiß, ob es irgendjemanden gibt, den es interessiert, was ich geschrieben habe, macht es mich selbst glücklich.
    Toller Post und echt schön geschrieben!
    Alles alles Liebe <3
    https://colognegirl1205.blogspot.de/

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  2. Du hast so einen schönen Post geschrieben.
    Ich finde es so wichtig, dass man das macht,
    was einem gefällt und nicht auf andere hört,
    die einem sagen "Mach dies nicht, mach das nicht".
    Liebe Grüße
    Luisa von http://www.allaboutluisa.com/

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  3. So ein toller Blogpost! Ich finde die Bilder so wunderschön *_*
    LG Emily

    sweetredstrawberry.de/

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  4. Ein tolles Thema! Eigentlich besteht doch das ganze Leben daraus sich eigene Aufgaben zu stellen. Sobald man mit der Schule fertig ist entscheidet man sich für Aufgaben, die man sich so quasi selbst gibt. Ob es jetzt ein Studium, eine Ausbildung, eine Auslandserfahrung oder was auch immer ist.
    Und auch darüber hinaus sind mir kreative Köpfe sehr sympathisch. Keine eigenen Leidenschaften zu haben oder nicht den Mut zu finden ihnen nachzugehen, ist doch eigentlich langweilig:)

    Liebste Grüße,
    Sonja von https://searchingforkitsch.blogspot.de

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  5. Sehr schön geschrieben, liebe Lea. Natürlich muss man auf Arbeit auch Dinge tun, die man nicht so wirklich mag. Aber gerade privat sollte man viel tun, was einem selbst gut tut und einem Spaß macht. Und vor allem sollte man sich auch oft entspannen. Dieses Dauer-Workaholic-Getue mag ich selbst so gar nicht. Es geht einfach nicht immer 100% zu geben, immer produktiv zu sein etc.

    Das freut mich, dass dir mein Blog gefällt :) Ja Weinberge sind so toll und entspannt und man hat so eine tolle Aussicht :)
    Und wenn es für dich schöne Erinnerungen weckt, umso schöner!

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  6. Hallo meine Liebe!

    Du hast immer so schöne, ehrliche Beiträge, die zum Nachdenken anregen. Genau das, was ich gerne mag. Ich habe für mich besonders im letzten Jahr gelernt, dass man viel öfter auf sich hören sollte und vor allem, dass man sich so oft kreativ ausleben sollte (auch wenn man denkt, dass die Zeit dafür nie reicht). Aber es gibt einem so ein schönes Gefühl.

    Ich wünsche dir einen schönen Start in die neue Woche!
    Anna :-)
    https://wwwannablogde.blogspot.de

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  7. Ein wirklich inspirierender Post, liebe Lea :)
    Ich finde auch, dass man neben den Aufgaben, die man machen "muss" auch so viele Dinge wie möglich machen sollte, die einem Spaß machen. Das macht das Leben doch wirklich lebenswert :)
    Liebe Grüße,
    alina von http://alinapunkt.blogspot.de/

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  8. Richtig schöner Post und ganz tolle Bilder! :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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  9. Ach ja, das ist eben so eine Sache mit dem kreativen Kopf. Ich bezeichne ihn gern als rastlos. Er braucht schon viel neuen Input und wenn er den nicht kriegt wird es problematisch. Und Unsicherheiten und Ängste fabriziert er auch zur Genüge. ;)
    Leider ist das mit den Kreaitivtiefs so eine Sache; gerade wenn man in einem kreativen Beruf arbeitet. Deine Tipps sind halt eher so die Dinge, die ich eh schon mache. Wenn das halt auch mal nicht mehr hilft, wird's schon zäh. ;)

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  10. Wow, toller Beitrag und ich kann deine Gedanken super nachvollziehen!

    "Die Freiheit ist ein Kind der Liebe." -Gerald Hüther.

    Alles Liebe für dich.

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  11. Toller und sehr inspirierender Post! Manchmal sollte man sich selbst wirklich aufgaben stellen, alleine schon dazu, dass man was erlebt. Dein Post regt zum Nachdenken über dieses Thema an, was ich klasse finde! P.s: Die Bilder sehen super aus! :)

    Liebe Grüße
    Kim :)
    https://softandlovelyx.blogspot.de/

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Ich freue mich über Lob, Kritik Anregungen und alles andere!

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