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15.04.18

the art of life

Ich lerne die Kunst im Leben zu sehen die durch alles scheint. Ich liebe das Leben in all seiner Vollkommenheit und öffne mich gegenüber all der unendlichen Vielfalt die das Universum auf allen Ebenen verborgen hält. Diese wunderschöne Vielfalt wird mir immer wieder bewusst wenn ich nochmal ein zweites mal, mit einem künstlerischen Blick des Staunens und der Faszination auf mein Leben blicke. Ob die erste Erfahrung nun schön, unangenehm, oder auch gar nicht mehr mit Worten und Buchstaben auszudrücken ist. Das Leben zu erfahren ist nicht immer nett und einfach, das muss es auch nicht. Das Leben ist Kunst. Schmerzen und Trauer gehören ebenso zum Leben dazu wie das Schätzen aller wundervollen Seiten des Lebens. 


Ich lerne, dass pure Positivität mich hin und wieder die bereichernden Lehrstunden des Lebens mit all dem Wachstum das aus dem bloßen Zulassen der schmerzvollen Emotionen entsteht, verpassen ließ. Wirklich ein hinreißendes und rohes Leben zu erfahren bedeutet für mich loszulassen und sowohl die schönen Emotionen als auch alle anderen zuzulassen. Ich möchte das Leben mit all seinen Facetten erleben. Mit all seinen Höhen und Tiefen, mit all seinen Farben und all seinen Tönen. Denn das was das Leben mit sich bringt ist nicht unbedingt das, was letztendlich seine wirkliche Schönheit ausmacht, sondern meine innere Einstellung und mein zweiter, künstlerischer Blick auf das was ich erfahre oder was ich als menschliches Wesen auf diesem Planeten fühle. Es ist so viel schöner sich dem Leben und seinen Gefühlen als Mensch voll und ganz voller Liebe zu öffnen und anzunehmen. Ich erinnere mich daran zu jeder einzelnen Phase des Lebens daran, dass die Sonne immer da ist, auch wenn sie manchmal hinter den Wolken verborgen liegt. Die Wolken sind auf ihre eigene künstlerische Art und Weise voller Schönheit. Und wenn die Sonne wieder zu sehen ist werde ich sie umso mehr zu schätzen wissen.

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05.04.18

letting love be your motivation

Wenn ich meinen Blick auf die letzten Monate werfe scheint rückblickend alles so undenkbar perfekt vom Leben aufeinander abgestimmt gewesen zu sein. Es hat mich an diesen wundervollen Zustand gebracht an dem ich mich jetzt befinde. Der Gedanke, all diese inneren Erfahrungen mit meinen Worten auszudrücken, befindet sich dann doch ein bisschen außerhalb meiner Komfortzone. Um anzufangen, ich erinnere mich selbst oft an einen ziemlich sturen Bock. Ich bin extremistisch, meistens nach dem Prinzip ganz oder gar nicht und überhöre so gut wie jeden liebevoll gemeinten Ratschlag bevor ich nicht selbst meinen persönlichen Tiefpunkt mit etwas erreicht habe und mich eigenständig dazu entscheide endlich etwas an meinem Verhalten zu verändern. Und dieser Tiefpunkt muss dann wirklich schon sehr, sehr tief sein. Aber wenn es dann so weit ist verändere ich auch etwas. Ich lasse langsam etwas Altes los und schaffe somit Platz für etwas Wundervolles und Neues.. Selbst ein so sturer Bock wie ich kann dann doch etwas Wunderschönes erschaffen.



Ich hatte in den letzten Monaten die Möglichkeit wieder einmal einen neuen, absoluten Tiefpunkt erfahren zu dürfen. Ich begann mehr und mehr damit auf all die Dinge die ich in meinem Leben erledigen musste und auch wollte mit Angst und Druck anstatt mit Liebe zu reagieren wie ich es eigentlich einst mit mir selbst ausgemacht hatte: Mich zumindest nicht komplett von meinem Ego diktieren zu lassen und gelegentlich etwas Einsatz zu zeigen um die Liebe nicht völlig außer acht zu lassen, denn ohne ist dann ja doch nicht so schön. Was meine persönliche Weiterentwicklung betraf hätte ich es mir in meiner Komfortzone gar nicht bequemer machen können. Vielleicht kam der obligatorische Tiefpunkt dadurch, dass ich in all dem ständigen und motorischen Tun den eigentlichen Sinn meines Schaffens und mich selbst ein wenig verlor. Ich vergaß den Sinn, doch eigentlich immer aus purer Liebe zum Leben und mir selbst erschaffen zu wollen. Den Sinn, dass ich erschaffen möchte um diesen Planeten zu einem glücklicheren Ort zu machen und währenddessen als menschliches Wesen sets zu wachsen und zu lernen. Den Sinn, dass ich bestenfalls jeden einzelnen Tag auf die schönst mögliche Art die mich erfüllt, leben möchte mit mindestens der selben Priorität wie der gesamte Rest meiner mir ganz allein selbst aufgetragenen To-Do Liste.

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