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25.09.17

clearing my mind through travelling to lisbon

Reisen ist für mich immer eine innerlich ziemlich aufregende Angelegenheit. Viel zu oft beginne ich damit, über meine Eigenschaft, mich durch andere Dinge, die ich im Außen tue zu definieren und meinen Selbstwert davon abhängig zu machen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es zu bloggen, zu lernen, zu lesen, Sport zu machen und alles andere an dem man auf diesem Planeten hier wachsen kann, je mehr ich aber in dieses Mindset rutsche und diese Dinge nur noch tue um mich aus Sicherheit zu definieren, desto mehr verliere ich diese wahre Liebe dafür und das ganze wird eine Art nicht gerade gut funktionierendes Mittel zum Zweck. Insbesondere in der letzten Woche habe ich gemerkt wie sehr ich mich selbst unter Druck setze und wie hart ich oft zu mir selbst sein kann. Da hätte eine Profilfahrt nach Lissabon zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Ich habe einige Tage Abstand genommen. Ich habe aufgehört die ganze Zeit zu tun und angefangen einfach zu sein, mich hinzugeben und somit wieder so klar gesehen was ich eigentlich bin. Ich habe Einblick in so viele andere Seiten des Lebens bekommen und diese Seiten haben mir gezeigt, wie sehr es sich lohnt einfach einmal loszulassen, sich nicht zu versteifen und sich von ganz neuen Seiten inspirieren zu lassen - es schenkt einem so viel mehr anstatt so oft an den selben Dingen des Lebens festzuhalten, weil ich mich aus Sicherheit durch diese definiere. Es hat mir selbst so gut getan einfach mal nichts zu tun und zu sehen dass auch so alles gut ist - sogar mehr als das. Es hat mir so viel neue Energie geschenkt und mich daran erinnert warum ich die Dinge die ich so gerne tue so gerne tun möchte. Es hat mir deutlicher denn je gemacht, wie wichtig es mir ist, dass ich mich selbst so gut behandeln möchte wie nur möglich, alles zu schätzen zu wissen und dankbar für alles in meinem Leben zu sein, mich selbst genug zu lieben und mir selbst genug zu vertrauen um mir die Freiheit zu geben, genau das zu tun was mir meine Intuition sagt und mich auf alles neue was mir dieses Leben zu bieten hat einzulassen und daran zu lernen und wachsen.. Lissabon hat mir unvergessliche Momente, Eindrücke und Einsichten über mich selbst und mein Leben geschenkt. Ich bin dankbar und so gespannt darauf was das Leben als nächstes für mich bereit hält wenn ich meine neuen Einsichten in meinem Leben anwende.


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18.09.17

unconditional happiness

In diesem Jahr hat sich in mir etwas verändert. Ich bin langsam step by step Tag für Tag friedlicher und glücklicher von innen geworden. Früher war habe ich mich unglaublich von wirklich allen anderen Faktoren die ich im Außen erfahren habe, beeinflussen und mitreißen lassen. Ich habe mich von den bedeutungslosesten Dingen die einem auf der Welt so widerfahren können abhängig gemacht. Seien es nun bestimmte Tätigkeiten oder Routinen, bestimmte Orte oder das Wetter; mein ganzes Selbst habe ich immer mit bestimmten Faktoren, aber nie akzeptierend, mit mir selbst, so wie ich bin, oder meinem Leben, so umperfekt perfekt wie es eben ist, verknüpft. Ich war immer ganz erleichtert, wenn mein Tag so gelaufen ist wie ich es mir ausgemalt hatte, falls das aber nicht so war überkam mich dann eine ganze Menge Angst, Abhängigkeit und Unsicherheit. Und selbst wenn das nicht der Fall war, dieser innere Frieden und das bedingungslose Glück, was sich eigentlich jeder Mensch hier auf diesem Planeten wünscht, traf natürlich nicht ein. Zusammengefasst war ich am Ende des Tages war ich entweder komplett verloren und aufgelöst wenn etwas nicht so kam wie erwartet, oder aber ich habe mich, wenn alles lief wie erwartet, einfach nur definiert von ein paar äußeren Faktoren gefühlt.


Die kleinen Veränderungen in diese Richtung kamen ganz langsam, es begann mit etwas mehr Vertrauen in mich selbst, begleitet von der Erkenntnis dass ohne diese äußere, erzwungene Kontrolle und Sicherheit immer noch etwas von mir übrig bleiben wird. Ich habe damit angefangen loszulassen und mich selbst nicht mehr durch das was ich tue, sondern das was ich bin definiert. Loszulassen von allen Regeln, Routinen oder Glaubenssätzen nach denen ich lebe oder die ich mit meiner Identität verband. Loslassen von allem im Außen dass die Kraft hatte meine Stimmung zu beeinflussen für das unendliche Gefühl von Leichtigkeit, Freiheit und Frieden. Ich möchte nichts im Außen die Kontrolle abgeben über meine Stimmungen zu entscheiden. Wenn in meiner äußeren Welt etwas nicht läuft wie gedacht, dann fühle ich meine Angst und mein Ego. Ich möchte es irgendwie kompensieren, manchmal möchte ich auch wegrennen. Aber einfach loslassen fühlt sich unsicher an. Und immer genau dann geht es darum bewusst zu bleiben. Dort zu bleiben. Seiner Angst und seinem Ego ins Auge zu schauen. Ein paar mal tief durchatmen und merken wie ich eigentlich über mein Ego lächeln kann. Und dann loslassen. Ich fühle diese Leichtigkeit und immense Schönheit der Welt und ich bin überglücklich damit, einfach so wie ich bin mitten in diesem Universum zu sein mit unendlich vielen Möglichkeiten zu erkunden, zu erschaffen und zu lernen. Alles was ich brauche ist bereits in mir.



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13.09.17

healthy vegan autumn cake

Wenn ich an den Herbst denke, dann denke ich einerseits an bunte Bäume und Herbstspaziergänge, aber hauptsächlich denke ich ehrlich gesagt doch an Kürbisse und Orangen, die endlich wieder in die Saison kommen und mir den Abschied von warmen Sommererinnerungen, Heidelbeeren und Erdbeeren viel einfacher machen. Vor einem Jahr habe ich mein persönliches Lieblingsgericht kreiert um so Butternuss Kürbis auf die köstlichste Weise zu essen. Ich habe über einen Monat lang nahezu jeden Abend einen Butternuss Kürbis in Pommesform geschnippelt und im Ofen gebacken, das besondere war allerdings nicht mein geliebter XL Salat mit selbstgemachtem Hummus als Beilage, sondern die Sauce, die den gebackenen Kürbis erst so richtig schmackhaft macht: Sojajoghurt mit einer guten Menge weißem Sesammus, dem Saft einer Zitrone, dem Saft einer Orange und Birkenzucker vermengt. Das Ergebnis ist die bis heute leckerste Sauce die ich jemals gegessen habe. Und weil mein liebstes Herbstgericht vielleicht ein bisschen zu simpel gewesen wäre um ihm einen ganzen Blogpost zu widmen, so lecker es auch ist, dachte ich, dass ich dieses herbstliche Lieblingsessen als Torte kreiere. Was gibt es schöneres als eine Torte, die einen realisieren lässt was für wundervolle Seiten der Herbst hat und gleichzeitig noch so wohltuend ist dass euer dann von Mineralstoffen und Vitaminen durchfluteter Körper für jedes weitere Stück Herbstkuchen dankbar sein wird? Nichts, so ist es!

1 BOTTOM BATTER zuerst vermengt ihr alle Zutaten miteinander und schmeckt es so lange ab bis es für euch keinen besseren Tortenboden mehr geben könnte. Ihr verteilt den Teig einfach als unterste Schicht in der Springform und schiebt den Boden etwa 20 Minuten bei 175 Grad in den Backofen.

2 SESAME CRUST anschließend nehmt ihr die Sesamsamen und verrührt sie mit dem Sojajoghurt und eurem gewählten Süßungsmittel. Ich wähle immer eine Mischung aus aus Birkenzucker und Stevia. Falls die Konsistenz noch nicht fest genug ist eignet sich ein bisschen Orangen oder Zitronensaft super um eine einheitliche Masse zu bilden. Nachdem der Tortenboden vorgebacken ist gebt ihr eure gesüßten Sesamsamen darauf und lasst alles bei der selben Temperatur 15 Minuten weiter backen. Das Ergebnis ist dann eine Schicht bestehend aus einer Art knuspriger, karamellisierter Sesamsamen.

3 PUMPKIN FILLING Für das Herzstück eurer Torte vermengt ihr alle Zutaten und bringt sie anschließend einmal zum kochen um die mit Sojajoghurt angerührte Maisstärke hinzuzugeben. Anschließend gebt ihr die Füllung auf eure fertig gebackene Sesamkruste.

4 SPECIAL SAUCE TOPPING Anschließend vermengt ihr alle Zutaten des Toppings welches der ursprünglichen Sauce für den gebackenen Kürbis gleich ist, miteinander und kocht es ebenfalls auf. Dabei rührt ihr dann 2 Minuten lang das Agar Agar hinzu und gebt das Saucentopping anschließend auf die sich hoffentlich schon etwas verfestigte Kürbisfüllung.

5 DECORATION Und während ihr geduldig drei Stunden wartet bis eurer Kuchen die perfekte Kuchenkonsistenz erreicht hat, oder ihn einfach über Nacht stehen lässt, könnt ihr euren Herbstkuchen noch mit Sesamsamen, Kürbiskernen, oder allem anderen was euch sonst noch in den Sinn kommt dekorieren. Der fertige Kuchen war so köstlich wie mein ursprüngliches Lieblingsessen und ich konnte nicht anders als direkt die erste Hälfte auf einmal zu essen. Der Herbst kann nur wundervoll werden.
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07.09.17

magical messy summer

Wenn ich den Sommer 2017 beschreiben sollte, würde ich wahrscheinlich ein bisschen unschlüssig zu dem Entschluss kommen, dass es ein Sommer voll von nahezu magischem Durcheinander war. Ich habe meine Energie dafür genutzt so viele Dinge mit Liebe und Leidenschaft zu machen wie noch nie zuvor. Wenn man den Schlaf der letzten zwei Monate zusammen addieren würde und mit anderen Monaten vergleichen würde, wäre der Unterschied wahrscheinlich groß. Ich war eigentlich immer ein bisschen zu oft dabei irgendetwas zu tun, meistens immer etwas zu sehr davon vereinnahmt, und so widersprüchlich es auch klingt, habe ich gelernt, ein bisschen mehr auf mich selbst und das Leben zu vertrauen, mich mal hinzugeben und einfach so loszulassen. Ich habe gemerkt, dass mein Leben wunderschön und liebenswert ist, und ich jede wache Sekunde voller Präsenz damit verbringen kann mein Leben zu lieben und der Welt so viel von meiner Positivität abzugeben wie nur möglich. Ich habe Fehler gemacht, hatte eigentlich nie genug von dem was ich gemacht habe, und trotzdem war ich am Ende des Tages immer friedlich genug um unendlich dankbar zu sein und um an sechs von sieben Tagen mit Lebenslust aus dem Bett zu springen, an den Tagen an denen es geregnet hat und es in meinem Zimmer ein wenig zu kalt als es mir lieb ist, ging es dann manchmal ein bisschen schleppender voran. Und trotzdem, ich habe gelernt mich hinzugeben und zu akzeptieren, Dinge einfach durchzuziehen, auf mich selbst zu vertrauen und bedingungslos präsent und friedlich zu sein. Ich habe auch gesehen, wie unendlich stark mein Ego werden kann und auch realisiert wie ich nicht leben möchte. Gleichzeitig war es so kraftvoll, zu realisieren wie unendlich viele Dinge ich eigentlich genau jetzt tun kann und wie unbegrenzt alles ist. Nach diesem Sommer weiß ich ganz genau, dass ich meinen Weg in die Richtung auf mich selbst zu hören und nicht auf das was andere sagen, mich selbst mit Liebe zu behandeln und daher auch mal einen Gang zurückzuschalten, mein Leben mit Liebe zu behandeln und daher zu akzeptieren was nicht zu ändern ist, weiter gehen werde. Am Ende definiere nur ich mich selbst und ich bin unendlich dankbar dafür mein Leben leben zu dürfen. Ich bin so gespannt was mich der nächste Sommer erfahren lassen wird, und das Schöne ist, dass ich fast genauso gespannt darauf bin, was die Jahreszeiten Herbst, Winter und Frühling für mich bereit halten.



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