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31.07.17

minimalistic raw or baked bites

Es hat ein wenig gedauert, aber nachdem ich irgendwann wirklich an jeder Ecke auf das Thema Minimalismus gestoßen bin, habe ich mich dann auch angefangen damit zu beschäftigen. Wo auch immer ich ein Stück dieser Art zu Leben in mein eigenes Leben einbringe, spüre ich die Vorteile davon. Mir geht es dabei besonders darum, die einfachen und schlichten Dinge zu schätzen zu wissen und sich an ihnen zu erfreuen, denn ich bin eine Person, die zu oft viel zu extremistisch ist und sich nie zufrieden gibt. Minimalismus ist für mich eine wundervolle Art und Weise, Stück für Stück daran zu arbeiten loszulassen. Ich freue mich schon darauf, auf diesem Blog hier viele Beiträge zum Thema Minimalismus zu schreiben.

Ein Bereich indem ich mich mit Minimalismus im Moment auch neu ausprobiere ist Essen. Ich würde gerne behaupten dass ich jemand bin, der sich gerne mit einfachen Nahrungsmitteln zufrieden gibt, aber außer weißem Naturtofu pur habe ich da auch keine Idee. Wer meine Oatmeal, Nudel oder Sojajoghurt Schüssel sieht, dem wird wahrscheinlich erstmal nichts dazu einfallen. Auf meinen Oatmeals türmen sich die verschiedensten Nussbutter- und Obstsorten, die verschiedensten Riegel und Arten von Schokolade.. Alles schön und gut aber irgendwie fällt es mir schwer, genug zu bekommen und mich mal an etwas simpleren Dingen zu erfreuen und sie zu schätzen zu wissen.. Aus diesem Grund ist es höchste Zeit für mich, meine Ernährung wieder etwas bewusster zu gestalten, ich finde es immer so inspirierend, zu sehen wie andere Menschen sich an einem simplen Oatmeal mit Banane und Erdnussmus erfreuen und einfach zufrieden sind ohne das Bedürfnis zu haben alles mit Toppings, so lecker sie auch sein mögen, zu überladen, und sich auf den Geschmack des puren Lebensmittels konzentrieren können. 

Ich habe mich also von meinen minimalistischen Lieblingsriegeln - den hoffentlich allen bekannten Raw Bites - inspirieren lassen, und angefangen meine eigenen Kreationen zu gestalten, um auch mal ein paar mehr auf einmal davon essen zu können. Denn: So ein Raw Bite aus seiner strahlenden Verpackung boostet meine Laune zwar immer direkt um mindestens 50 Prozent wenn ich mich mal wieder selbst mit meinem Extremismus unter Druck setze, aber auf Dauer gehen sie dann doch ziemlich auf den Geldbeutel, gerade wenn es wie bei mir nach Nummer Zwei eigentlich erst richtig losgeht, typisch Extremist eben. 



Zubereitung Ich habe verschiedene, aber immer simple Versionen ausprobiert, Der Vorteil: Die Zutaten habt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit zuhause und In der Zubereitung sind sie alle gleich: Das Trockenobst wird vor dem pürieren am besten 15 Minuten in Wasser eingeweicht damit es sich besser pürieren lässt. Man sollte darauf achten, den größten Teil der Wassers später wieder abzukippen, maximal 3-6 Esslöffel Wasser sind am besten, damit euer Mixer das ganze auch überlebt, aber wirklich, ein kleines bisschen zu viel Wasser und die Konsistenz ist dahin. Nachdem ihr das eingeweichte Trockenobst dann mit einem winzigen bisschen Wasser püriert habt, kommen die Nüsse dazu und es wird erneut gemixt, dadurch können die Nüsse dann am besten zerkleinert werden, und es bleiben trotzdem noch Chunks wie beim Original. Die übrigen Zutaten könnt ihr dann gegebenenfalls auch ohne Mixer hinzugeben. Dann heißt es ordentlich durchkneten und Riegel formen. Man kann sie entweder direkt essen und den Happinessboost genießen, oder man backt sie noch ca. 10 Minuten im Ofen bei 170 Grad. Dadurch dehydrieren und vermischen sich die Riegel sich nochmal und halten später nach dem abkühlen (!) besser zusammen, es ist auch ein guter Weg die Konsistenz zu retten, falls es doch nicht bei den 3 EL Wasser geblieben ist.


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24.07.17

journey to embrace yourself and your life

So wie es aussieht wird aus meinem ersten richtigen Post, nach meinem Vorstellungstext, direkt ein Text, gefüllt mit meinen Gedanken zum Thema Selbstakzeptanz, oder generell das Akzeptieren und lieben des eigenen Lebens. Ich selbst bin eine Person, die bis vor einiger Zeit noch gar nicht bewusst wahrgenommen hat, dass einem sowas überhaupt zur Auswahl steht. Mal etwas genauer: Was auch immer ich getan habe, wo auch immer ich war, wie auch immer ich aussah, ich habe es nie selber bewusst wahrgenommen und geschätzt, sondern immer mit anderen verglichen. Man könnte sagen, ich habe mit meinem Leben und mir selbst meistens nur versucht andere Menschen und deren Leben zu kopieren, und in meiner Vorstellung immer das Bild dieser Menschen gehabt, wie sie sich gut gefühlt haben bei dem was sie taten oder wie sie aussahen, um mich ebenfalls gut fühlen zu können. Dass jeder Einzelne einzigartig und besonders ist, dass man von jeder Person etwas lernen kann, und dass ich selbst ein wundervolles und wirkliches Leben habe, auch wenn es nicht perfekt ist, war mir gar nicht wirklich bewusst. Ich habe nicht nur mein eigenes Lebens als schlechte Kopie gesehen, sondern auch das von vielen anderen Menschen um mich herum, ein ziemlicher Teufelskreis eigentlich. Die Tatsache, dass in meinem Leben viele Dinge nicht so laufen wie ich es gerne hätte, - was natürlich auch bei niemandem sonst der Fall ist - habe ich oft als Begründung genommen, mich und mein Leben nicht zu lieben, und mir selbst nur durch die Kopie eines scheinbar besseren Leben von anderen ein gutes Gefühl zu verschaffen. Oft habe ich auch aus eigentlich gar nicht so bedeutsamen Dingen die nicht perfekt liefen, einen Grund genommen, auch den Teile meines Lebens nicht so zu gestalten wie ich es eigentlich wirklich gerne gehabt hätte und Verantwortung zu übernehmen. Daneben kam immer diese Angst in mir, irgendwas komplett falsch zu machen oder einfach insgesamt komplett falsch zu sein und nicht in der Lage dazu zu sein, irgendetwas ‘‘normal‘‘ hinzubekommen. Irgendwann kam dann ein Moment, indem mir klar wurde, wie viel schöner es wäre, wenn ich mein Leben und mich selbst einfach bedingungslos, unabhängig von irgendwelchen Voraussetzungen, einfach lieben, gestalten und akzeptieren könnte.. Es wäre als tausend Mal schöner!


Ist es nicht ein schöner Gedanke, dass es dich selbst noch niemals vorher auf der Welt gab und niemals geben wird? Du kannst du selbst sein und mögen wer du bist und wer du sein wirst, denn du wirst niemals gut darin werden, jemand anderes zu sein.


Wenn mir das mittlerweile immer gelingen würde, würde ich wahrscheinlich nicht so viel darüber nachdenken, dass ich einen Blogpost darüber schreiben würde. Trotzdem arbeite ich jeden Tag immer wieder daran, mein Leben mit all seinen Ecken, Kanten und Veränderungen bedingungslos zu akzeptieren, zu lieben und mit meiner Verantwortung das Beste daraus zu machen und alle kleinen Dinge bewusst zu schätzen zu wissen. Ich möchte lernen, mich selbst und mein Leben immer mehr zu lieben, egal wie ich an diesem oder jenen Tag aussah, oder was ich alles geschafft und getan habe. Ich möchte lernen Dinge nur noch zu tun, weil ich selbst Spaß daran habe und ich mich dadurch gut fühle, unabhängig davon, was andere Menschen machen, die mich inspirieren. Ich möchte lernen den einzigartigen Ort auf der Welt, an dem ich mich befinde, unabhängig vom Vergleich mit anderen Plätzen auf der Erde zu lieben und zu akzeptieren.



Die Tatsache, dass ich verantwortlich für mich und mein Leben bin, und ich selber dafür verantwortlich bin, wie mein Leben jetzt aussieht und wie ich es sehe, und mich weder Ablehnung gegenüber dem was ist, noch Selbstmitleid irgendwo hinführen wird, ist unglaublich befreiend. Ich möchte mich und mein Leben immer lieben und akzeptieren, und trotzdem das verändern was ich kann und möchte. Das was ich ich verändern möchte, aber nicht kann, möchte ich ganz so wie es ist akzeptieren, und mit einer positiven Lebenseinstellung betrachten.


Eine besonders große Rolle spielt für mich dabei Achtsamkeit und Präsenz im Alltag, immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass ich selbst meine Weltanschauung kreiere, und ich diese jederzeit verändern kann, genauso wie unglaublich viele andere Dinge. Wenn ich weiß, dass ich so viele Dinge bewusst nach meinem Geschmack gestalten kann, fällt es mir viel einfacher, in den Dingen und Veränderungen, die ich nicht nach meinen Vorstellungen verändern kann, das Positive zu sehen und sie anzunehmen, ganz so wie sie sind. Das Leben muss nicht makellos sein, um wunderschön zu sein. Und wie seht ihr das? In diesem Sinne..


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19.07.17

time for a fresh start

Seit bestimmt schon einigen Monaten verspüre ich nun schon so ein inneres Bedürfnis, endlich wieder mit dem bloggen anzufangen und zusammengefasst alles was mich in meinem Leben beschäftigt, ob es nun etwas ist was ich liebe, was mich motiviert oder inspiriert, oder einfach nur ein Gedanke, oder Erfahrungen und Entdeckungen sind, in Worte zu fassen und zu teilen.  Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben. Genauso liebe ich es, zu gestalten, zu malen, und zu fotografieren.  Zwei Dinge die sich eigentlich super ergänzen um zu bloggen. Warum habe ich dann so lange damit gewartet einen neuen Blog zu starten?


Ich habe einfach Angst. Dass ich es nicht schaffen könnte, meine eigenen Ansprüche an mich zu erfüllen und Texte zu schreiben die mir gefallen und das widerspiegeln was ich sagen möchte. Dass es zu viel Arbeit ist, ich mich auf dem Weg verliere und es nicht durchziehe. Dass ich meine letzten Blogs schon alle im Endeffekt nicht nach meinem Geschmack gestaltet habe, warum sollte es dieses mal anders sein? Dass sich trotzdem niemand für das was ich schreibe interessiert. Dazu kommt noch Angst oder viel besser die Bequemlichkeit sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen.

Dass mich meine Ängste nun schon seit Jahren immer wieder aufhalten, das zu tun, wovon ich eigentlich träume, ist der Grund warum ich mir nun den letzten Tritt gebe, endlich neu anzufangen. Ganz neu. Die größte Überwindung liegt immer darin, überhaupt erstmal anzufangen.
Ich möchte über das Leben und alles was mich beschäftigt schreiben, begleitet von Bildern, sodass es andere und mich selbst inspirieren und motivieren kann. Ich habe das innere Bedürfnis etwas zu erschaffen um alle faszinierenden Gedanken, Ansichten, Erfahrungen, und Entdeckungen, mit denen ich mich beschäftige, auszudrücken.  Den Gedanken, dass ich daran zweifle, dass ich das überhaupt schaffen kann habe ich beiseite geschoben.



Um es einfach zu fassen einfach einmal vier Begriffe, die mich zur Zeit am meisten beschäftigen: Positivität, Liebe, Produktivität und Kreativität.

Mit Positivität meine ich das Gegenteil der erdrückenden Weltansicht, die mir in den letzten Jahren oft das Leben schwer gemacht hat. Ich möchte morgens aufwachen und mir bewusst darüber sein, dass ich verantwortlich für mich selbst und mein Leben bin, und demnach immer eine Wahl habe und eine ganze Menge schaffen kann. Ich möchte meine täglichen Ziele immer mit einer positiven Grundeinstellung erreichen, und dabei nicht den Blick für die Schönheit im Leben in jeder Form verlieren. Ich möchte dankbar dafür sein am Leben zu sein und so viele verschiedene Dinge erfahren zu können. Ich möchte dankbar für das sein was ist, und nicht vergessen, mich an den unscheinbaren Dingen in meinem Leben zu erfreuen.

Die Liebe beziehe sowohl auf andere andere Menschen, meine Umwelt, als auch auf mich selbst. Ich möchte mich selbst wertschätzen und mich akzeptieren auch wenn ich weiß, dass Veränderungen in jeder Hinsicht, ob nun äußerlich oder charakterlich, jederzeit möglich sind. Hauptsächlich bedeutet das für mich aber, dass ich gut mit mir selbst umgehe und mich mehr mit dem, was ich tue und bin, zufriedengebe. Kurz: mir lieber weniger, mit mehr Mindfulness vornehmen und erwarten, anstatt immer mehr machen zu wollen und eine Balance und innere Mitte zu finden. Ich möchte hauptsächlich präsent Dinge tun die ich liebe, oder bestimmte Pflichten, wie beschrieben, mithilfe von Positivität angenehmer zu gestalten. Während andere Menschen sich mit ihrem Perfektionismus auseinandersetzen, sollte ich das aus Selbstliebe mit meinem Extremismus tun. Genauso möchte ich andere Menschen mit Liebe behandeln, mehr das Gute in ihnen sehen und mich in sie hineinversetzen. Außerdem bin ich immer darauf aus, unseren Planeten mit Liebe und Respekt zu behandeln, angefangen mit einer veganen Ernährung und weiterführend dann mit nachhaltigen Klamotten und langen Spaziergängen in der Natur, durch die einem klar wird, wie simpel eigentlich alles ist.

Produktivität und Kreativität sind einer der Hauptgründe, warum ich mich hingesetzt habe. Ich möchte meine kostbare Zeit damit verbringen, Dinge zu tun durch die ich mich gut fühle und aus denen ich wachsen kann. Ich möchte nicht das Gefühl haben, zu viel Zeit zu haben und meine Zeit totzuschlagen, wenn es so unendlich viel zu entdecken und zu erfahren gibt. Der Kreative Aspekt kommt dort dazu, wo ich den Drang dazu habe, Dinge zu erschaffen, wie zum Beispiel diesen Blog. Mein Ziel ist es, meine Zeit so produktiv wie möglich zu nutzen, immer natürlich in Balance mit Entspannung.

Blogposts zu allmöglichen Themen dieser Art, auch wenn sie vermutlich nur ganz entfernt auf diese Begriffe zurückzuführen sein werden, wird es hier zu lesen geben. Vollkommen zwecklos für mich also, zu versuchen meinen Blog in eine Schublade reinzuschieben. Das ist neben meiner Ratlosigkeit auch der Grund für meinen schlichten Blogtitel: Ich bin Lea Christin, bin 17 und gehe zur Schule um 2018 mein Abitur zu machen. Ich gehe regelmäßig ins Gym, ich liebe es zu schreiben, Fotos zu machen, zu malen, in der Natur zu sein, veganes Essen zuzubereiten, zu lesen, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, zu arbeiten und ich suche ständig neue Herausforderungen. Ich bin auf dem Weg, viel über mich selbst und mein Leben zu lernen, und immer wieder aufs neue eine bessere Version von mir zu werden.

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